Aufruf des CDU-Sozialflügels zum 1. Mai: CDA Sachsen-Anhalts fordert Lohnuntergrenze und mehr Mitstimmung in Sachsen-Anhalt und im Salzlandkreis.

Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai fordert die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Sachsen-Anhalt die Einführung einer Lohnuntergrenze.

peter-rotter-bild„Wir brauchen einen Mindestlohn für Branchen ohne Tarifvertrag. Nur so können wir dort Dumpinglöhne verhindern“, erklärt der Landesvorsitzende Peter Rotter. Die Höhe soll eine Kommission mit Gewerkschaften und Arbeitgebern festlegen. Außerdem plädiert die CDA für eine Ausweitung der Mitbestimmung bei Werkverträgen und Leiharbeit. Sie würden oft für Lohndrückerei missbraucht. Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich dem Maiaufruf des CDA-Bundesverbandes angeschlossen, der im Internet auf www.cda-bund.de steht.

 

Demnach will der CDU-Sozialflügel die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen abschaffen und den Gesundheitsschutz im Job ausbauen. In der Leiharbeit soll der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ gelten. Die Renten von Geringverdienern, die jahrzehntelang gearbeitet haben, sollen aufgewertet werden. Rotter begrüßt diese Forderung: „Wer ein Leben lang geschuftet hat, darf im Alter nicht arm sein.“ Die CDA in Sachsen-Anhalt ruft alle Beschäftigten auf, sich an Mai-Kundgebungen zu beteiligen. „Als Christlich-Soziale fordern wir zum 1. Mai: Der Mensch muss Vorrang vor dem Markt haben. Wir wollen stabile und gesundheitsschonende Arbeit für alle“, so Rotter.

Herr Rotter steht den Bürgern  für Fragen und Gespräche zur Verfügung.


Landtagsabgeordneter
Peter Rotter (CDU)

Quelle. salzlandkreis.net

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