Dank zum Saisonabschluss Stadträte nehmen Anregungen vom Strandsolbad mit

Rettungsschwimmer können für gewöhnlich nichts für eine schlechte Badesaison.

Kein Grund also, ihnen nicht zu danken für ihre Arbeit. Die „Sponsoren“ nahmen dafür einige Anregungen mit

Staßfurt (hcz/fro) Bewappnet mit Präsentkorb, Riesen-Salami, Blumensträußen und einer Heimatschrift sagten Jürgen Pecher, Mitglied des MIT-Regionalverbandes und die CDU-Stadträte Sabine Kost und Heinz Czerwienski den Beschäftigten Dank für ihre Arbeit. „Es war eine ganz schlechte Saison“, blickt Schwimmmeisterin Laura Barnick auf den Sommer 2014 mit der Hälfte der Badegäste des Vorjahres. „Glücklicherweise gab es keine besonderen Vorkommnisse.“

Im Juni begann es prima. Das Pfingstwochenende mit bestem Badewetter lockte fast 2000 Besucher ins Bad. Aber dann immer wieder Regen und Abkühlung. Im Juli dann Supertage, Sonne pur, so

dass Abkühlung gesucht wurde. Der 19. Juli brachte den Besucherrekord: 1150 Gäste.

Veranstaltungen unter Verantwortung von Burkhard Nimmich wie Beach-Party, Schlagerparty und Neptunfest hätten durchaus mehr Besucher verdient. Voller Stolz zeigt Nimmich aber Fotos vom Feuerwerk zum Strandfest. Die Gäste nehmen auch Anregungen mit. Zwar sei die Einführung der Abendkarte positiv angekommen, aber vielmehr müsse für die Vermarktung des Bades getan werden. Der Vorschlag des Stadtrates, das Bad privat zu betreiben, steht nach wie vor. „Da haben wir

doch mit dem Löderburger See und dem Albertinsee sehr gute Erfahrungen zu verzeichnen“, so Stadträtin Sabine Kost. Viel Kritik erntete der gesperrte Badesteg - besonders von jugendlichen

Badegästen vermisst. Ein Beach-Volleyballplatz im Bereich der östlichen Liegewiese wäre wünschenswert. Und - obwohl die Wasserqualität gut war - es sollte am Salzgehalt des Wassers gearbeitet werden. Dieser betrug einst etwa vier Prozent, heute liegt er bei knapp über einem Prozent.

 

Quelle: Volksstimme, 19. September 2014

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